Drum – Wahrheit um jeden Preis

Bei dem Film Drum – Wahrheit um jeden Preis handelt es sich um eine südafrikanisch-amerikanisch-deutsche Coproduktion unter der Regie des im Swasiland geborenen Regisseurs Zola Maseko aus dem Jahre 2004. Der Film basiert auf realen Begebenheiten und Personen. Er spielt in den 1950er-Jahren und erzählt die Geschichte verschiedener Mitarbeiter des südafrikanischen Magazins Drum. Er widmet sich im speziellen der investigativen Arbeit des jungen Redakteurs Henry Nxumalo und des Cheffotografen des Magazins, dem aus Deutschland stammenden Jürgen Schadeberg, der den Redakteur oft begleitet.

Der Film wurde in den ersten beiden Jahren nach Fertigstellung hauptsächlich im Rahmenprogramm internationaler Filmfestivals gezeigt und erhielt dort jede Menge Zuspruch. Im Juli 2006 kam er dann auch für das breite Publikum in die Kinos.

Inhaltsangabe von Drum – Wahrheit um jeden Preis

Während der Apartheid bildet die Drum-Redaktion im Johannesburger Stadtteil Sophiatown eine der wenigen Ausnahmen in der sonst strikt getrennten Welt der Rassen. Hier arbeiten Schwarze und Weiße kollegial miteinander. Der deutsche Fotograf Jürgen Schadeberg (Gabriel Mann) und Henry Nxumalo (Taye Diggs) treffen hier aufeinander. Nachdem Nxumalo von dem Drum-Herausgeber um eine Reportage über die kriminelle Szene des Townships gebeten wird, geht dieser auch für seine Recherchen undercover. Unter anderem muss er mitansehen, wie ein berüchtigter Gang-Boss in Sophiatown seine Feinde exekutiert.

Unter falschem Namen lässt er sich auf einer Kartoffelfarm anstellen und berichtet von dort über die katastrophalen Lebensbedingungen der schwarzen Arbeiter auf der Burenfarm. Damit wird er zu einem anonymen Star unter den Lesern von Drum. Im Laufe seiner verdeckten Recherchen lässt er sich sogar ins Gefängnis werfen, um über die Missstände dort zu berichten.

Trotz seines Kampfes gegen Rassismus und Apartheid hat der Journalist nicht die geringste Chance gegen die Machthaber. Diese vertreiben unter anderem alle Bewohner aus Sophiatown, um den Stadtteil komplett abzureißen und ein neues weißeres Stadtviertel aufzubauen. Nxumalo lehnt sich mit anderen Apartheidsgegnern gegen den Abriss auf und wird dabei mit mehreren Messerstichen getötet. Den Tätern gelingt unerkannt die Flucht.